Über mich

Lothar Miethe

Ich wollte schon früh verstehen, warum Menschen sind, wie sie sind

Während sich andere Teenager auf dem Fußballplatz tummelten, fütterte ich lieber meine Schildkröten und dachte ich nach. 

Warum können die Menschen nicht glücklich und zufrieden sein, auch wenn sie doch allen Grund dazu hätten? 

Ich begann zu lesen und zu forschen. 

In psychologischen, astrologischen und esoterischen Büchern fand ich einige Antworten. Dies reichte mir aber nicht. Ich wollte wirklich verstehen. 

Ausgerechnet durch eine Suppe, die ein wenig zu salzig war, lernte ich in einem Café eine junge Frau kennen, die mich faszinierte. Denn Elke war nicht nur eine wunderbare Köchin. Sie befand sich auch in einer spirituellen Ausbildung, die sehr spannend klang. 

Was mich daran sofort faszinierte, war der praktische Ansatz. Ich hatte das Gefühl, endlich eine Art Werkzeugkasten für den eigenen Verstand gefunden zu haben.

Nicht nur interessante Gedanken und Theorien, sondern leicht anwendbare Methoden, die spürbar helfen.

Wie ich mein eigenes Leben aufgeräumt habe

Ich hatte im Laufe meines Lebens natürlich auch meine Erfahrungen, Enttäuschungen und schmerzlichen Erlebnisse gesammelt. Der frühe Tod meiner Mutter, Trennungen und Mobbing am Arbeitsplatz hatten ihre Spuren hinterlassen. Manche davon lagen lange zurück, hatten aber offenbar noch immer Einfluss darauf, wie ich dachte, fühlte und handelte.

Mit dem Lebensreparaturprogramm begann ich, mir diese Bereiche meines Lebens systematisch anzuschauen. Es ging dabei nicht darum, in der Vergangenheit stecken zu bleiben oder schmerzhafte Erlebnisse immer wieder zu durchleben. Vielmehr wollte ich verstehen, was mich noch belastete und welche alten Muster mein heutiges Leben beeinflussten.

Schritt für Schritt konnte ich Dinge erkennen und aufräumen, die lange Zeit einfach zu meinem Leben gehört hatten. Dabei stellte ich fest, dass sich etwas veränderte: Ich wurde freier, klarer und konnte viele Situationen mit mehr Abstand betrachten.

Es funktioniert wirklich!

Was mich dabei besonders beeindruckte, war die Erfahrung, dass Veränderung tatsächlich möglich ist. Dinge, die ich früher als unveränderlichen Teil meiner Persönlichkeit oder meiner Lebensgeschichte betrachtet hatte, mussten nicht so bleiben.

Denn ich hatte nicht nur etwas gelesen oder eine interessante Theorie kennengelernt. Ich hatte selbst erlebt, wie viel sich verändern kann, wenn man beginnt, sein eigenes Leben aufzuräumen.

Über die Dankbarkeit helfen zu können

Durch meine Arbeit mit Dianetik-Techniken erlebe ich hautnah, wie ich auch anderen Menschen dabei helfen kann, ihre eigenen schmerzhaften Erfahrungen zu bewältigen.  Es ist ein besonderes Gefühl, zu sehen, wie jemand, der zuvor unter emotionalen Lasten gelitten hat, allmählich die Freude und Leichtigkeit zurückgewinnt, die ihm eigentlich zusteht. Die Dankbarkeit, die mir dabei entgegengebracht wird, berührt mich jedes Mal tief.

Jede Sitzung ist eine Möglichkeit, jemandem ein Stück mehr Freiheit und Wohlbefinden zu schenken – ein Geschenk, das oft lebensverändernd ist. Und jedes Mal, wenn ich sehe, wie das Leben eines anderen Menschen bereichert wird, fühle ich mich in meinem Weg bestärkt. Es ist erfüllend, zu wissen, dass ich mit diesem Wissen nicht nur mein eigenes Leben verbessert habe, sondern dass ich anderen eine klare, nachhaltige Unterstützung auf ihrem Weg zur inneren Heilung und Selbstfindung bieten kann.

Was ich mir für diese Welt wünsche

Ich habe festgestellt, dass es viele Menschen gibt, die ihre schmerzlichen Erfahrungen unterdrücken oder betäuben. Sie versuchen, damit allein zurechtzukommen, verdrängen das Erlebte oder finden Wege, den Schmerz für eine Weile nicht mehr spüren zu müssen.

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der es selbstverständlich ist, bei schmerzlichen Erfahrungen Hilfe in Anspruch zu nehmen. Eine Welt, in der effektive Hilfe so leicht erhältlich und so selbstverständlich ist wie ein Brot zu kaufen. Niemand müsste sich dafür schämen oder das Gefühl haben, mit seinem Schmerz allein zurechtkommen zu müssen.

Jeder hätte die Freiheit, seine wahren Stärken und Fähigkeiten vollständig zu entfalten und die Welt so aktiv mitzugestalten. Ich glaube fest daran, dass in jedem Menschen besondere Talente und Potenziale schlummern, die durch die Überwindung von Schmerz und inneren Barrieren endlich zur Entfaltung kommen könnten. Eine Gesellschaft, die aus emotional gefestigten, selbstbewussten und harmonischen Menschen besteht, hätte die Kraft, Großartiges zu erreichen.

Wenn wir uns das vor Augen führen, erkennen wir, wie wertvoll es ist, sich auf den Weg zu machen, um diese Freiheit zu erlangen – für sich selbst, für andere und für die gesamte Gesellschaft.

Stellen Sie sich vor, welche positiven Veränderungen dadurch möglich wären: mehr Verständnis füreinander, tiefere menschliche Verbindungen und eine Welt, die ihre Energie in das Schaffen, Wachsen und Erblühen investiert, anstatt immer wieder alten Verletzungen nachzuhängen.

Es wäre eine Welt, die von Freude, Kreativität und Mitgefühl geprägt ist. Eine Welt, in der Menschen ihre Vergangenheit nicht verdrängen müssen, sondern sie verstehen und daraus neue Kraft für ihr Leben gewinnen können.

Das ist der Wunsch, der mein Herz antreibt und den ich mit meiner Arbeit, die ich so gerne mache, verfolge.

Lothar Miethe
Lothar Miethe